Regionalverband Bern-Jura
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Das sind die neuen Regeln
Ab der kommenden Saison wird auch in der Schweiz nach neuen Regeln gespielt. Wir haben die Änderungen und die wichtigsten Erläuterungen zusammengefasst.
Website-Umstellungen
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) passt ab Donnerstag und bis Sonntag seine Website an die neue Struktur an. Es kann darum zu Unterbrüchen kommen.
Acht neue Schweizermeister
Acht Sieger aus 64 Teams wurden am Wochenende zu den neuen Schweizermeister im Schulhandball erkoren. Die Medaillen überreichte Nationalspielerin Karin Weigelt.
Das grosse Finale
Bereits zum dritten Mal in Folge findet am kommenden Wochenende vom 11. und 12. Juni in der Krienser Krauerhalle die Schulhandball-Schweizermeisterschaft statt.
24.08.2016
Erläuterungen zu den neuen Regeln ab 1. Juli 2016

Ab der Saison 2016/17 kommen im Handball wesentliche neue Regeln zur Anwendung. Die Inputs dazu wurden im Rahmen eines Symposiums mit Trainern, Schiedsrichtern, Medien, etc. gesammelt. Der Weltverband IHF setzte darauf eine Arbeitsgruppe ein, deren Aufgabe es war, Lösungen auszuarbeiten, um die neuen Regeln ins Regelwerk zu integrieren.

Die neuen Regeln wurden im grossen Ausmass getestet (unter anderem an der U21- und der U19-WM 2015) – über 200 Spiele, die mit den neuen Regeln gespielt wurden, wurden ausgewertet. Aus den daraus folgenden Rückmeldungen wurden erneut Justierungen an den neuen Regeln vorgenommen. Entstanden sind schliesslich die folgenden Veränderungen:

Fünf neue Regeln

  • Pflege auf der Spielfläche (drei Angriffe aussetzen)
  • Passives Spiel (nach Vorwarnzeichen max. sechs Pässe)
  • Letzte 30 Sekunden (statt Letzte Minute, Siebenmeter statt Rapport/Sperre)
  • Siebter Feldspieler (auch ohne Torwartüberzieher; alte Regel gilt immer noch)
  • Blaue Karte (bisher: Rot mit mündlicher Info betreffend Rapport; neu: Rot mit Blau)
     
  •  Fragen an den Regel-Experten 



Pflege auf der Spielfläche

  • Muss ein Spieler auf der Spielfläche gepflegt werden, muss er in der Folge drei Angriffe aussetzen.
  • Hauptziel: Das Reduzieren von taktischen Unterbrüchen.
  • Ausnahmen:
    - Pflege als Folge von progressivem Foul (Gelbe Karte, Zeitstrafe, Rote Karte).
    - Kopftreffer Torwart.
  • Entscheidet der Schiedsrichter, dass der Spieler auf der Spielfläche gepflegt werden muss, kann die Pflege nicht verweigert werden.
  • Verbleibende auszusetzende Angriffe werden Ende Halbzeit gelöscht.
  • Wird der verletzte Spieler gleichzeitig mit einer Zeitstrafe sanktioniert, kommt die Regel nicht zur Anwendung. Es zählt dann "nur" die Zeitstrafe.

Erläuterungen:
Ist sich der Schiedsrichter sicher, dass ein Spieler Pflege auf dem Spielfeld benötigt, unterbricht er das Spiel sofort und bittet die Betreuer mit dem entsprechenden Handzeichen auf das Spielfeld. Ist der Schiedsrichter unsicher, ob ein Spieler gepflegt werden muss, wird er sich zum Spieler begeben und diesen fragen, ob Pflege auf dem Spielfeld notwendig ist, oder ob er die Spielfläche selbst verlassen kann. Der Schiedsrichter entscheidet in so einem Fall selbst, ob er bis zu seiner Entscheidung die Zeit unterbrechen will (Time-out).

Definition eines Angriffs: Ein Angriff beginnt, wenn eine Mannschaft Ballbesitz hat, und endet, wenn ein Tor erzielt oder der Ball verloren wird. Verletzt sich ein Spieler während eines Angriffs, so zählt der betreffende Angriff als erster der drei auszusetzenden Angriffe.

Anwendung:
Diese Regel kommt in der Schweiz nur in Ligen zur Anwendung, deren Spiele von zwei Schiedsrichtern geleitet werden.

  • Männer NLA, NLB, 1. Liga, 2. Liga
  • Junioren U19-Elite, U17-Elite, U17-Inter, U15-Elite
  • Frauen SPL1, SPL2, 1. Liga
  • Juniorinnen U18-Elite, U18-Inter


 
Passives Spiel

  • Nach Vorwarnzeichen bleiben maximal sechs Pässe bis zum Wurf.
  • Hauptziel: Klarere Regelungen und einheitlichere Umsetzung nach dem Vorwarnzeichen.
  • Die Regeln bezüglich Vorwarnzeichen (Anzeigen und Aufhebung) bleiben unverändert.
  • Bei einem Freiwurf nach dem sechsten Pass erhält die Mannschaft einen zusätzlichen Pass.

Erläuterungen:
Definition eines Passes: Ein Ball, der von Angreifer zu Angreifer gespielt wird, ist ein Pass. Kommt der Ball nicht an – bspw. weil ihn der Gegner ins Out lenkt – zählt er nicht als Pass.

Nach dem sechsten Pass darf der Angreifer drei Schritte machen, den Ball prellen, und wieder drei Schritte machen – also seine Aktion abschliessen. Kommt es in dieser Situation zu einem Foul, erhält die angreifende Mannschaft einen zusätzlichen Pass, damit der Freiwurf nicht direkt ausgeführt werden muss. Ein Angreifer muss in dieser Situation jedoch den Torerfolg suchen, bzw. ein wirkliches Eins-gegen-Eins annehmen – sich nur "festmachen" lassen wird zu einem Ballverlust führen.
 


 
Letzte 30 Sekunden (Ball nicht im Spiel, formelle Würfe)

  • Nur noch letzte 30 Sekunden statt letzte Minute; die Zusatzstrafe "Rapport" (Sperre) wird durch einen Siebenmeter ersetzt.
  • Hauptziel: Die Verhinderung eines formellen Wurfs (Anwurf, Freiwurf, Einwurf, Abwurf) in der Schlussphase soll wirkungsvoller sanktioniert werden. Bisher: Disqualifikation und Rapport. Neu: Disqualifikation und Siebenmeter.
  • Die Disqualifikation bei der Verhinderung eines formellen Wurfs bleibt.
  • Wenn der Ball nicht im Spiel ist, führt auch ein Wechselfehler oder ein Vergehen im Auswechselraum (mit Unterbrechung) zu einem Siebenmeter.
  • Bei einem Vergehen (wenn der Ball im Spiel ist), das mit einer Roten Karte geahndet wird, wird automatisch auch ein Siebenmeter ausgesprochen. Zu beachten: Es gibt keine Änderung der Beurteilung, lediglich der Konsequenzen. Kein "Upgrade“"von Zeitstrafe zu Rot!

Erläuterungen:
Die Regel kommt zur Anwendung, wenn der Ball nicht im Spiel ist und die verteidigende Mannschaft in den letzten 30 Sekunden einen angeordneten Wurf (Anwurf, Freiwurf, Einwurf, Abwurf) verhindert; bspw. den Ball nicht sofort freigibt.

Ist der Ball im Spiel, kommt das Regelwerk ganz normal wie in den vorhergehenden 59:30 Minuten zur Anwendung – mit der Ausnahme, dass ein "Rot-Vergehen" in den letzten 30 Sekunden zusätzlich mit einem Siebenmeter sanktioniert wird.
 


 
7. Feldspieler

  • ​Neu muss kein Torhüter mehr auf dem Feld stehen. Es kann stattdessen ein siebter Feldspieler eingesetzt werden; entsprechend kann jeder der sieben Feldspieler für den Torhüter ausgewechselt werden.
  • Hauptziele: Situation "Überzieher" vereinfachen; zusätzliche taktische Optionen ermöglichen.
  • Alte Regel (mit Überzieher) weiterhin möglich.
  • Notwendige Anpassungen:
    - Leeres Tor = Torchance
    - Betreten des Torraums mit der Absicht, sich einen Vorteil zu verschaffen, wird immer progressiv bestraft; wird eine Torchance verhindert, wird zusätzlich auf Siebenmeter entschieden.
    - Der Abwurf kann weiterhin nur vom Torhüter ausgeführt werden.
    - Freiwurf nach Schlusssignal: Die verteidigende Mannschaft darf einen Feldspieler durch den Torhüter ersetzen. Ansonsten sind für die verteidigende Mannschaft in dieser Situation weiterhin keine Wechsel erlaubt.

Erläuterungen:
Ist das Tor leer, setzt ein Spieler der gegnerischen Mannschaft zum Wurf auf das leere Tor an – egal, an welcher Position auf dem Spielfeld – und wird dabei gefoult, wird auf Siebenmeter entschieden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein "faires" oder progressiv zu bestrafendes Foul handelt. Es ist die Verhinderung einer Torchance.
 



Blaue Karte

  • Hauptziel: Verbesserte Kommunikation (bisher verbal: "mit Rapport") für alle Beteiligten (Mannschaften, Zeitnehmertisch): Neu Blaue Karte als Information.
  • Anwendungskriterien der Regeln bleiben unverändert.
  • Schiedsrichter zeigt zuerst die Rote Karte (Disqualifikation), dann die Blaue Karte (Rapport).

Erläuterungen:
Ändert an den Regeln und deren Anwendung überhaupt nichts. Bisher informierte der Schiedsrichter im Anschluss an eine Rote Karte den Zeitnehmertisch und die beiden Mannschaften mündlich, dass ein Rapport erstellt wird. Neu zeigt der Schiedsrichter dafür eine Blaue Karte. Damit ist auch für nicht direkt Beteiligte (Zuschauer, Medien) die Entscheidung des Schiedsrichters ersichtlich.

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Quelle: Marco Ellenberger / Hanspeter Knabenhans

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15.06.2016
SHV-Informatik: Website-Umstellungen ab dem 16. Juni

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) wird seine Website ab Donnerstag, 16. Juni, den neuen Gegebenheiten des Verbands (Struktur 2020) anpassen. Aus diesem Grund kann es ab Donnerstag und bis Sonntag zu Unterbrüchen im Service kommen. Dafür bitten wir um Verständnis.

Im Zuge der Restrukturierung werden zahlreiche Inhalte an neue Orte verschoben. Die Swiss Handball League (SHL) und die SPAR Premium League (SPL) erhalten eigene Portale, ebenso wie das Ressort Handballförderung, das künftig zahlreiche Themen vereint (Animation, Handball macht Schule, Beachhandball, etc.). Die bisherigen Portale der Regionalverbände werden in den SHV integriert; die URL's der Regionalverbände werden auf www.handball.ch umgeleitet. Der gesamte Spielbetrieb wird neu zentral organisiert und ist entsprechend neu auch zentral abrufbar.

Die Mobile-Website m.handball.ch wurde bereits an die neuen Gegebenheiten angepasst und ist von den Umbauarbeiten nicht betroffen.

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Quelle: Marco Ellenberger

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13.06.2016
Schulhandball-Schweizermeisterschaft in Kriens

64 Mannschaften mit rund 600 Kindern ermittelten am Wochenende in der Krienser Krauerhalle 8 neue Schweizermeister im Schulhandball. In 144 Spielen zeigten die Schulkinder aus weiten Teilen der Schweiz tollen Sport. Die Regionen Bern und Zürich blieben mit je 3 Titeln am erfolgreichsten.

Was gibt es besseres, als eine Schweizermeistermedaille von der aktuell besten Schweizer Handballerin überreicht zu bekommen? Für einige der Teams an der Schulhandball-Schweizermeisterschaft wurde das Realität. Nationalspielerin Karin Weigelt besuchte das Turnier und überreichte den siegreichen Kindern von zwei der insgesamt 8 Kategorien des Wochenendes die Medaillen.

64 Teams aus der ganzen Schweiz haben in 8 Kategorien die Finalspiele der Schulhandball-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Rund 600 Kinder waren mit gegen 1'000 Betreuern und Fans nach Kriens gereist. Dort sorgte der lokale Handballclub Kriens mit über 130 Helferinnen und Helfern sowie Schiedsrichtern im Auftrag des Schweizerischen Handball-Verbandes zum dritten Mal in Serie für eine einwandfreie Organisation.

Sportlich liefen die Spiele auf höchstem Niveau ab. Erfolgreichste Verbände waren die Handball-Regionalverbände aus der Region Bern und der Region Zürich mit je 3 Titeln. Je einen Titel holten sich die Regionalverbände aus dem Aargau und der Ostschweiz. Insgesamt konnte der Anlass weitgehend unfallfrei und fair abgeschlossen werden. «Es war toll, wie die Mannschaften trotz Feuereifer und Siegeswillen extrem fair spielten,» freut sich OK-Präsident Andy Weingartner nach dem Finalwochenende.

Organisatorisch verlief der Grossanlass in ruhigen Bahnen. Der HC Kriens, der den Anlass zum dritten Mal mit dem fast identischen Team organisierte, hatte dabei keinerlei Probleme und baute auf die Erfahrung. In den folgenden drei Jahren wird der Anlass nun vom TV Endingen durchgeführt.

In einem Fotowettbewerb haben die Teams darüber hinaus die Chance, drei attraktive Preise in Form von Ausflügen in die Zentralschweiz zu gewinnen. Dazu sammeln die Mannschaften jetzt Stimmen für die offiziellen Erinnerungsfotos, von denen am Wochenende weit 800 gemacht wurden.
  


 
Schulhandball-Schweizermeisterschaft

Kategorie A:
1. St. Leonhard 4a (St. Gallen). 2. Talgirls (Winterthur). 3. Gummibärli (Münsigen).
Kategorie B:
1. Crazy Chillis (Stäfa). 2. Hebel (St. Gallen). 3. Burgbären (Herzogenbuchsee).
Kategorie C:
1. Handballstars (Thun). 2. Oberziler Girls (St. Gallen). Ruggächer (Zürich).
Kategorie D:
1. Fischlifänger (Ehrendingen). 2. The Noobs (Schaffhausen). 3. Ke Bock (Steffisburg).
Kategorie E:
1. Dörfliflitzer (Hombrechtikon). 2. Schönenwegen (St. Gallen). 3. Black Diamonds (Münsingen).
Kategorie F:
1. HC GS Beewies (Stäfa). 2. The X (Visperterminen). 3. Boos Boss (Kreuzlingen).
Kategorie G:
1. Fäzzer Modis (Herzogenbuchsee). 2. Thalwil 1a (Thalwil). 3. Powergirls (Uster).
Kategorie H:
1. Les Bacpfeif (Münsingen). 2. Mis Dicks Mami (Zürich). 3. HCR (Birsfelden).
 

      
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Quelle: Nadja von Büren

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06.06.2016
Schulhandball-Schweizermeisterschaft 2016 in Kriens

Die 64 besten Teams reisen aus der ganzen Schweiz an das grosse Finalturnier und kämpfen dort während 2 Tagen um den begehrten Titel. Die Schülerinnen und Schüler der 4. bis 7. Klasse spielen in insgesamt 8 Spielkategorien. Alle Teams mussten sich in den vergangenen Monaten über regionale Finalturniere für die Schulhandball-Schweizermeisterschaft qualifizieren.

Die Organisatoren vom HC Kriens-Luzern leisteten bereits im Vorfeld Grossartiges, damit der Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für die über 500 Schülerinnen und Schüler wird. Nebst dem Kampf um Tore, Punkte und Medaillen wird den Teilnehmern und Besuchern noch viel mehr geboten: Beim Fotowettbewerb haben die Teams die Möglichkeit als Hauptpreis eine Schulreise auf den Pilatus mit der ganzen Klasse zu gewinnen. Zudem werden am ganzen Wochenende verschiedene Handball-Cracks vor Ort sein, welche die Schülerinnen und Schüler anfeuern und unterstützen.

Die Übersicht der Teilnehmer sowie das Programmheft sind in den unten angefügten Dokumenten zu finden.

Dokumente:
Programmheft SHSM 20165.3 MByte
Teilnehmerliste SHSM 2016248 KByte

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Quelle: Nadja von Büren

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24.08.2016
Erläuterungen zu den neuen Regeln ab 1. Juli 2016

Ab der Saison 2016/17 kommen im Handball wesentliche neue Regeln zur Anwendung. Die Inputs dazu wurden im Rahmen eines Symposiums mit Trainern, Schiedsrichtern, Medien, etc. gesammelt. Der Weltverband IHF setzte darauf eine Arbeitsgruppe ein, deren Aufgabe es war, Lösungen auszuarbeiten, um die neuen Regeln ins Regelwerk zu integrieren.

Die neuen Regeln wurden im grossen Ausmass getestet (unter anderem an der U21- und der U19-WM 2015) – über 200 Spiele, die mit den neuen Regeln gespielt wurden, wurden ausgewertet. Aus den daraus folgenden Rückmeldungen wurden erneut Justierungen an den neuen Regeln vorgenommen. Entstanden sind schliesslich die folgenden Veränderungen:

Fünf neue Regeln

  • Pflege auf der Spielfläche (drei Angriffe aussetzen)
  • Passives Spiel (nach Vorwarnzeichen max. sechs Pässe)
  • Letzte 30 Sekunden (statt Letzte Minute, Siebenmeter statt Rapport/Sperre)
  • Siebter Feldspieler (auch ohne Torwartüberzieher; alte Regel gilt immer noch)
  • Blaue Karte (bisher: Rot mit mündlicher Info betreffend Rapport; neu: Rot mit Blau)
     
  •  Fragen an den Regel-Experten 



Pflege auf der Spielfläche

  • Muss ein Spieler auf der Spielfläche gepflegt werden, muss er in der Folge drei Angriffe aussetzen.
  • Hauptziel: Das Reduzieren von taktischen Unterbrüchen.
  • Ausnahmen:
    - Pflege als Folge von progressivem Foul (Gelbe Karte, Zeitstrafe, Rote Karte).
    - Kopftreffer Torwart.
  • Entscheidet der Schiedsrichter, dass der Spieler auf der Spielfläche gepflegt werden muss, kann die Pflege nicht verweigert werden.
  • Verbleibende auszusetzende Angriffe werden Ende Halbzeit gelöscht.
  • Wird der verletzte Spieler gleichzeitig mit einer Zeitstrafe sanktioniert, kommt die Regel nicht zur Anwendung. Es zählt dann "nur" die Zeitstrafe.

Erläuterungen:
Ist sich der Schiedsrichter sicher, dass ein Spieler Pflege auf dem Spielfeld benötigt, unterbricht er das Spiel sofort und bittet die Betreuer mit dem entsprechenden Handzeichen auf das Spielfeld. Ist der Schiedsrichter unsicher, ob ein Spieler gepflegt werden muss, wird er sich zum Spieler begeben und diesen fragen, ob Pflege auf dem Spielfeld notwendig ist, oder ob er die Spielfläche selbst verlassen kann. Der Schiedsrichter entscheidet in so einem Fall selbst, ob er bis zu seiner Entscheidung die Zeit unterbrechen will (Time-out).

Definition eines Angriffs: Ein Angriff beginnt, wenn eine Mannschaft Ballbesitz hat, und endet, wenn ein Tor erzielt oder der Ball verloren wird. Verletzt sich ein Spieler während eines Angriffs, so zählt der betreffende Angriff als erster der drei auszusetzenden Angriffe.

Anwendung:
Diese Regel kommt in der Schweiz nur in Ligen zur Anwendung, deren Spiele von zwei Schiedsrichtern geleitet werden.

  • Männer NLA, NLB, 1. Liga, 2. Liga
  • Junioren U19-Elite, U17-Elite, U17-Inter, U15-Elite
  • Frauen SPL1, SPL2, 1. Liga
  • Juniorinnen U18-Elite, U18-Inter


 
Passives Spiel

  • Nach Vorwarnzeichen bleiben maximal sechs Pässe bis zum Wurf.
  • Hauptziel: Klarere Regelungen und einheitlichere Umsetzung nach dem Vorwarnzeichen.
  • Die Regeln bezüglich Vorwarnzeichen (Anzeigen und Aufhebung) bleiben unverändert.
  • Bei einem Freiwurf nach dem sechsten Pass erhält die Mannschaft einen zusätzlichen Pass.

Erläuterungen:
Definition eines Passes: Ein Ball, der von Angreifer zu Angreifer gespielt wird, ist ein Pass. Kommt der Ball nicht an – bspw. weil ihn der Gegner ins Out lenkt – zählt er nicht als Pass.

Nach dem sechsten Pass darf der Angreifer drei Schritte machen, den Ball prellen, und wieder drei Schritte machen – also seine Aktion abschliessen. Kommt es in dieser Situation zu einem Foul, erhält die angreifende Mannschaft einen zusätzlichen Pass, damit der Freiwurf nicht direkt ausgeführt werden muss. Ein Angreifer muss in dieser Situation jedoch den Torerfolg suchen, bzw. ein wirkliches Eins-gegen-Eins annehmen – sich nur "festmachen" lassen wird zu einem Ballverlust führen.
 


 
Letzte 30 Sekunden (Ball nicht im Spiel, formelle Würfe)

  • Nur noch letzte 30 Sekunden statt letzte Minute; die Zusatzstrafe "Rapport" (Sperre) wird durch einen Siebenmeter ersetzt.
  • Hauptziel: Die Verhinderung eines formellen Wurfs (Anwurf, Freiwurf, Einwurf, Abwurf) in der Schlussphase soll wirkungsvoller sanktioniert werden. Bisher: Disqualifikation und Rapport. Neu: Disqualifikation und Siebenmeter.
  • Die Disqualifikation bei der Verhinderung eines formellen Wurfs bleibt.
  • Wenn der Ball nicht im Spiel ist, führt auch ein Wechselfehler oder ein Vergehen im Auswechselraum (mit Unterbrechung) zu einem Siebenmeter.
  • Bei einem Vergehen (wenn der Ball im Spiel ist), das mit einer Roten Karte geahndet wird, wird automatisch auch ein Siebenmeter ausgesprochen. Zu beachten: Es gibt keine Änderung der Beurteilung, lediglich der Konsequenzen. Kein "Upgrade“"von Zeitstrafe zu Rot!

Erläuterungen:
Die Regel kommt zur Anwendung, wenn der Ball nicht im Spiel ist und die verteidigende Mannschaft in den letzten 30 Sekunden einen angeordneten Wurf (Anwurf, Freiwurf, Einwurf, Abwurf) verhindert; bspw. den Ball nicht sofort freigibt.

Ist der Ball im Spiel, kommt das Regelwerk ganz normal wie in den vorhergehenden 59:30 Minuten zur Anwendung – mit der Ausnahme, dass ein "Rot-Vergehen" in den letzten 30 Sekunden zusätzlich mit einem Siebenmeter sanktioniert wird.
 


 
7. Feldspieler

  • ​Neu muss kein Torhüter mehr auf dem Feld stehen. Es kann stattdessen ein siebter Feldspieler eingesetzt werden; entsprechend kann jeder der sieben Feldspieler für den Torhüter ausgewechselt werden.
  • Hauptziele: Situation "Überzieher" vereinfachen; zusätzliche taktische Optionen ermöglichen.
  • Alte Regel (mit Überzieher) weiterhin möglich.
  • Notwendige Anpassungen:
    - Leeres Tor = Torchance
    - Betreten des Torraums mit der Absicht, sich einen Vorteil zu verschaffen, wird immer progressiv bestraft; wird eine Torchance verhindert, wird zusätzlich auf Siebenmeter entschieden.
    - Der Abwurf kann weiterhin nur vom Torhüter ausgeführt werden.
    - Freiwurf nach Schlusssignal: Die verteidigende Mannschaft darf einen Feldspieler durch den Torhüter ersetzen. Ansonsten sind für die verteidigende Mannschaft in dieser Situation weiterhin keine Wechsel erlaubt.

Erläuterungen:
Ist das Tor leer, setzt ein Spieler der gegnerischen Mannschaft zum Wurf auf das leere Tor an – egal, an welcher Position auf dem Spielfeld – und wird dabei gefoult, wird auf Siebenmeter entschieden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein "faires" oder progressiv zu bestrafendes Foul handelt. Es ist die Verhinderung einer Torchance.
 



Blaue Karte

  • Hauptziel: Verbesserte Kommunikation (bisher verbal: "mit Rapport") für alle Beteiligten (Mannschaften, Zeitnehmertisch): Neu Blaue Karte als Information.
  • Anwendungskriterien der Regeln bleiben unverändert.
  • Schiedsrichter zeigt zuerst die Rote Karte (Disqualifikation), dann die Blaue Karte (Rapport).

Erläuterungen:
Ändert an den Regeln und deren Anwendung überhaupt nichts. Bisher informierte der Schiedsrichter im Anschluss an eine Rote Karte den Zeitnehmertisch und die beiden Mannschaften mündlich, dass ein Rapport erstellt wird. Neu zeigt der Schiedsrichter dafür eine Blaue Karte. Damit ist auch für nicht direkt Beteiligte (Zuschauer, Medien) die Entscheidung des Schiedsrichters ersichtlich.

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Quelle: Marco Ellenberger / Hanspeter Knabenhans

Das sind die neuen Regeln
Ab der kommenden Saison wird auch in der Schweiz nach neuen Regeln gespielt. Wir haben die Änderungen und die wichtigsten Erläuterungen zusammengefasst.
16.06.2016
VAT am Samstag von 10 bis 14 Uhr nicht verfügbar

Das Vereins-Admin-Tool (VAT) ist am kommenden Samstag, 18. Juni, von 10 Uhr bis 14 Uhr aufgrund von Wartungsarbeiten nicht verfügbar. Es werden im Bereich Schiedsrichter (Einsatzplanung, Kalender) neue Module eingefügt. Für den Unterbruch bitten wir um Verständnis.

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Quelle: Marco Ellenberger

15.06.2016
SHV-Informatik: Website-Umstellungen ab dem 16. Juni

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) wird seine Website ab Donnerstag, 16. Juni, den neuen Gegebenheiten des Verbands (Struktur 2020) anpassen. Aus diesem Grund kann es ab Donnerstag und bis Sonntag zu Unterbrüchen im Service kommen. Dafür bitten wir um Verständnis.

Im Zuge der Restrukturierung werden zahlreiche Inhalte an neue Orte verschoben. Die Swiss Handball League (SHL) und die SPAR Premium League (SPL) erhalten eigene Portale, ebenso wie das Ressort Handballförderung, das künftig zahlreiche Themen vereint (Animation, Handball macht Schule, Beachhandball, etc.). Die bisherigen Portale der Regionalverbände werden in den SHV integriert; die URL's der Regionalverbände werden auf www.handball.ch umgeleitet. Der gesamte Spielbetrieb wird neu zentral organisiert und ist entsprechend neu auch zentral abrufbar.

Die Mobile-Website m.handball.ch wurde bereits an die neuen Gegebenheiten angepasst und ist von den Umbauarbeiten nicht betroffen.

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Quelle: Marco Ellenberger

Website-Umstellungen
Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) passt ab Donnerstag und bis Sonntag seine Website an die neue Struktur an. Es kann darum zu Unterbrüchen kommen.
13.06.2016
Schulhandball-Schweizermeisterschaft in Kriens

64 Mannschaften mit rund 600 Kindern ermittelten am Wochenende in der Krienser Krauerhalle 8 neue Schweizermeister im Schulhandball. In 144 Spielen zeigten die Schulkinder aus weiten Teilen der Schweiz tollen Sport. Die Regionen Bern und Zürich blieben mit je 3 Titeln am erfolgreichsten.

Was gibt es besseres, als eine Schweizermeistermedaille von der aktuell besten Schweizer Handballerin überreicht zu bekommen? Für einige der Teams an der Schulhandball-Schweizermeisterschaft wurde das Realität. Nationalspielerin Karin Weigelt besuchte das Turnier und überreichte den siegreichen Kindern von zwei der insgesamt 8 Kategorien des Wochenendes die Medaillen.

64 Teams aus der ganzen Schweiz haben in 8 Kategorien die Finalspiele der Schulhandball-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Rund 600 Kinder waren mit gegen 1'000 Betreuern und Fans nach Kriens gereist. Dort sorgte der lokale Handballclub Kriens mit über 130 Helferinnen und Helfern sowie Schiedsrichtern im Auftrag des Schweizerischen Handball-Verbandes zum dritten Mal in Serie für eine einwandfreie Organisation.

Sportlich liefen die Spiele auf höchstem Niveau ab. Erfolgreichste Verbände waren die Handball-Regionalverbände aus der Region Bern und der Region Zürich mit je 3 Titeln. Je einen Titel holten sich die Regionalverbände aus dem Aargau und der Ostschweiz. Insgesamt konnte der Anlass weitgehend unfallfrei und fair abgeschlossen werden. «Es war toll, wie die Mannschaften trotz Feuereifer und Siegeswillen extrem fair spielten,» freut sich OK-Präsident Andy Weingartner nach dem Finalwochenende.

Organisatorisch verlief der Grossanlass in ruhigen Bahnen. Der HC Kriens, der den Anlass zum dritten Mal mit dem fast identischen Team organisierte, hatte dabei keinerlei Probleme und baute auf die Erfahrung. In den folgenden drei Jahren wird der Anlass nun vom TV Endingen durchgeführt.

In einem Fotowettbewerb haben die Teams darüber hinaus die Chance, drei attraktive Preise in Form von Ausflügen in die Zentralschweiz zu gewinnen. Dazu sammeln die Mannschaften jetzt Stimmen für die offiziellen Erinnerungsfotos, von denen am Wochenende weit 800 gemacht wurden.
  


 
Schulhandball-Schweizermeisterschaft

Kategorie A:
1. St. Leonhard 4a (St. Gallen). 2. Talgirls (Winterthur). 3. Gummibärli (Münsigen).
Kategorie B:
1. Crazy Chillis (Stäfa). 2. Hebel (St. Gallen). 3. Burgbären (Herzogenbuchsee).
Kategorie C:
1. Handballstars (Thun). 2. Oberziler Girls (St. Gallen). Ruggächer (Zürich).
Kategorie D:
1. Fischlifänger (Ehrendingen). 2. The Noobs (Schaffhausen). 3. Ke Bock (Steffisburg).
Kategorie E:
1. Dörfliflitzer (Hombrechtikon). 2. Schönenwegen (St. Gallen). 3. Black Diamonds (Münsingen).
Kategorie F:
1. HC GS Beewies (Stäfa). 2. The X (Visperterminen). 3. Boos Boss (Kreuzlingen).
Kategorie G:
1. Fäzzer Modis (Herzogenbuchsee). 2. Thalwil 1a (Thalwil). 3. Powergirls (Uster).
Kategorie H:
1. Les Bacpfeif (Münsingen). 2. Mis Dicks Mami (Zürich). 3. HCR (Birsfelden).
 

      
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Quelle: Nadja von Büren

Acht neue Schweizermeister
Acht Sieger aus 64 Teams wurden am Wochenende zu den neuen Schweizermeister im Schulhandball erkoren. Die Medaillen überreichte Nationalspielerin Karin Weigelt.
06.06.2016
Schulhandball-Schweizermeisterschaft 2016 in Kriens

Die 64 besten Teams reisen aus der ganzen Schweiz an das grosse Finalturnier und kämpfen dort während 2 Tagen um den begehrten Titel. Die Schülerinnen und Schüler der 4. bis 7. Klasse spielen in insgesamt 8 Spielkategorien. Alle Teams mussten sich in den vergangenen Monaten über regionale Finalturniere für die Schulhandball-Schweizermeisterschaft qualifizieren.

Die Organisatoren vom HC Kriens-Luzern leisteten bereits im Vorfeld Grossartiges, damit der Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für die über 500 Schülerinnen und Schüler wird. Nebst dem Kampf um Tore, Punkte und Medaillen wird den Teilnehmern und Besuchern noch viel mehr geboten: Beim Fotowettbewerb haben die Teams die Möglichkeit als Hauptpreis eine Schulreise auf den Pilatus mit der ganzen Klasse zu gewinnen. Zudem werden am ganzen Wochenende verschiedene Handball-Cracks vor Ort sein, welche die Schülerinnen und Schüler anfeuern und unterstützen.

Die Übersicht der Teilnehmer sowie das Programmheft sind in den unten angefügten Dokumenten zu finden.

Dokumente:
Programmheft SHSM 20165.3 MByte
Teilnehmerliste SHSM 2016248 KByte

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Quelle: Nadja von Büren

Das grosse Finale
Bereits zum dritten Mal in Folge findet am kommenden Wochenende vom 11. und 12. Juni in der Krienser Krauerhalle die Schulhandball-Schweizermeisterschaft statt.
30.05.2016
Der TV Endingen ist neuer U13-Schweizermeister

Am Wochenende wurde in der GoEasy Arena in Siggenthal die U13-Schweizermeisterschaft ausgetragen. Die 14 stärksten U13-Teams aus der ganzen Schweiz haben sich während der vergangenen Saison für die Endspiele qualifiziert. Sie alle zeigten an diesem Finaltag, weshalb sie zu den Besten in ihrer Kategorie gehören. Die Spieler lieferten sich hart umkämpfte Duelle, zeigten taktisch und technisch für ihr Alter bereits hochstehenden Handball und boten dem Publikum ein grosses Spektakel. Die über 600 angereisten Fans unterstützen die Teams lautstark und wurden mit spannenden Spielen belohnt.

In den beiden Gruppen setzten sich die Teams des TV Endingen, des HC Crissier, der Kadetten Schaffhausen und des TV Birsfelden durch. Im kleinen Final gewannen die Kadetten Schaffhausen gegen Birsfelden in einem ausgeglichenen Spiel erst nach der Verlängerung mit 12:11. Im anschliessenden grossen Final haben die Junioren des TV Endingen in einem überragend gespielten Match verdient mit 15:8 gegen den HC Crissier gewonnen.

Der Organisator TV Endingen, die Verantwortlichen der GoEasy Arena sowie der SHV blicken auf eine erfolgreiche Schweizermeisterschaft 2016 zurück. Den Bericht des TV Endingen gibt es hier.

Schlussrangliste:

  1. TV Endingen 1
  2. HC Crissier
  3. Kadetten Schaffhausen
  4. TV Birsfelden

 

Siegerpodest U13-SM

  

Platz 3 - Kadetten Schaffhausen

 

Platz 2 - HC Crissier

   
Dokumente:
Resultate/Ranglise U13 SM100 KByte

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Quelle: Nadja von Büren | Bilder: Pedro Gisin (TV Endingen)

Endinger holen U13-Titel
Die Junioren des TV Endingen holen an der U13- Schweizermeisterschaft in Siggenthal den Titel. Sie gewannen den Final gegen den HC Crissier.
25.05.2016
Grossfeldcup 2016: Die Spielpläne stehen fest

Am Sonntag, 5. Juni, beginnt mit dem ersten Vorrunden-Turnier in Kreuzlingen der Grossfeldcup 2016. Es folgen zwei weitere Vorrundenturniere am Wochenende vom 18. und 19. Juni Winterthur, sowie das Finalturnier am Sonntag, 3. Juli, ebenfalls in Winterthur. Die Spielpläne steht fest; alle Informationen sind im angefügten Dokument zu finden.
 

Dokumente:
Spielplan Grossfeldcup 2016: Vorrunde und Finalturnier229 KByte

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Quelle: Marco Ellenberger

23.05.2016
Minihandball-Festival: Grossartiges Wochenende in Emmen

Über 1100 Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren haben sich an diesem Wochenende zum grössten Handball-Festival der Schweiz getroffen. Handball Emmen, das den Grossanlass organisiert hat, freute sich über viele lachende Gesichter, sonniges Wetter und spannende, verletzungsfreie Spiele.

130 Teams und über 1100 Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren kamen an diesem Wochenende aus der ganzen Schweiz in die Zentralschweiz um sich in den Sportarten Mini-Handball, Mini-Streethandball und Mini-Beachhandball zu messen. Dank der sehr guten Infrastruktur in der Gemeinde Emmen, den über 250 freiwilligen Helferinnen und Helfern, den grosszügigen Sponsoren und dem tollen sonnigen Wetter konnte diese Herausforderung mit Bravour gemeistert werden.

OK-Präsident Franz Wolfisberg zieht ein durchwegs positives Fazit: «Die Stimmung, das sonnige Wetter, die vielen spektakulären Tore und ein tolles Rahmenprogramm haben uns ein einzigartiges Wochenende beschert. Trotz der immensen Arbeit im Vorfeld sind wir glücklich über den reibungslosen Ablauf und die vielen lachenden Kindergesichter. Wir werden uns bestimmt noch sehr lange an diesen Anlass erinnern.» Erfreulicherweise gab es an diesem Wochenende keine gravierenden Verletzungen. Gespielt wurde in den Sporthallen Rossmoos und Gersag und auf dem Beachareal Mooshüsli.

Neben dem Handball-Turnier bot Handball Emmen ein attraktives Rahmenprogramm. Die Kinder konnten die Geschwindigkeit ihrer Würfe messen, bei Stafetten ihre Geschicklichkeit testen, ihre Treffsicherheit beim Torwandschiessen, der «Mohrenkopfschleuder» oder der «Fallbank» beweisen, sich auf einer Hüpfburg austoben oder diverse Spiele aus der «Spielkiste» ausprobieren. 

Handballstars zu Besuch in Emmen
Hoher Besuch bot sich den Kids am Samstag und am Sonntag. Gegen Andi Portmann (HC Kriens-Luzern) und Laura Innes (LK Zug) konnten die Kids am Samstag Ihre Penalty-Tricks üben. Am Sonntag fand zudem ein Spiel der Swiss Old Stars gegen eine Emmer Auswahl statt. Insgesamt standen mehr als 600 Länderspiele (A-Nationalmannschaft) auf dem Spielfeld.

Minihandball-Festival 2017 in Basel
Zum 150-jährigen Bestehen des TV Kaufleute Basel organisiert der Verein das nächste Festival. Dieses findet am 20./21. Mai 2017 in den Anlagen des Gymnasiums Bäumlihof in Basel statt.

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Quelle: OK Minihandball-Festival 2016

Ein Fest für alle
Am Wochenende ging in Emmen das Minihandball-Festival über die Bühne. Dabei waren über 1100 Kinder im Alter von sieben bis elf Jahren aus der ganzen Schweiz.
19.05.2016
Nachlese Orientierung Handballförderung SHV

Zwischen dem 25. April und 9. Mai hat der Ressortleiter Handballförderung, Daniel Willi, die Vereine der sieben Regionalverbände über die zukünftige Ausrichtung der Handballförderung des SHV orientiert. Die PP-Präsentation steht nun als PDF für alle zur freien Verwendung.

Dokumente:
Orientierung Handballförderung SHV3.0 MByte

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Quelle: Nadja von Büren

19.05.2016
Spielbetrieb: Infos zu Sonderbewilligungen und Sanktionen

Der Strategische Ausschuss Spielbetrieb und Schiedsrichter (SPuSR) hat an seiner Sitzung vom Mittwoch entschieden, eine Anpassung der Weisungen zum Thema Sonderbewilligungen vorzunehmen. Demnach dürfen für die Saison 2016/17 auch in den Promotionsligen der Kategorien FU18 und MU19 Sonderbewilligungen für zu alte Spielerinnen oder Spieler eingereicht werden. Das war ursprünglich nur für die Kategorien bis FU16 und MU17 vorgesehen. Mannschaften, die Spielerinnen und Spieler mit Sonderbewilligungen einsetzen, sind nicht berechtigt, in die Inter-Klasse aufzusteigen.

Ausserdem wurden die im Wettspielreglement (WR) und Rechtpflegereglement (RPR) festgehaltenen Sanktionen für Mannschaftsrückzüge präzisiert. Diese waren in einem allgemein gültigen Rahmen definiert, was zu Unsicherheiten führte – beispielsweise mit der Frage, ob bei einem Rückzug einer U13-Equipe die gleichen Tarife angewandt werden wie beim Rückzug einer NLA-Mannschaft. Es kann heute festgehalten werden, dass eine Sanktion immer unter Berücksichtigung der Spielklasse erfolgt und ins Verhältnis zu den Mannschaftsgebühren gestellt wird. Für Teams der 2. Liga und tiefer werden zudem die bisherigen durchschnittlichen Tarife der Regionalverbände berücksichtigt.

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Quelle: Marco Ellenberger

 

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