Technisch hochstehendes Match
Auf einem technisch hochstehenden Niveau standen sich die Junioren U15 des TV Solothurn und Espace Handball gegenüber. Trotz einer Manndeckung auf den Solothurner Spielmacher gelang es Espace aber nicht mehr den 4-Tore-Pausenrückstand wettzumachen. So verloren sie am Schluss mit 33 : 27 und der TV Solothurn steht verdient im diesjährigen Cupfinal.
Ins wehrte sich
Im zweiten Spiel wehrten sich die Junioren vom HBC Ins gegen das Inter-Team von Wacker Thun zwar tapfer. Trotzdem mussten sie sich zum Schluss klar mit 20 : 29 geschlagen geben und kamen so den Klassenunterschied doch noch zu spüren.
Biel chancenlos
Im ersten Halbfinal der Juniorinnen U17 standen sich der stark dezimierte HS Biel (nur 1 Auswechselspielerin) und die Inter-Juniorinnen des DHB Rotweiss Thun gegenüber. Die Ausgangslage hatte dabei nicht getäuscht und die Seeländerinnen wurden regelrecht überrollt. Zum Schluss lautete das eindeutige Verdikt 38 : 11 für die Oberländerinnen, welche wohl als Titelaspirant ins Finale steigen werden.
Münsingens Einbruch
Im Duell zweier traditionell starker “Frauen-Handballvereine“ war der Spielstand zwischen dem HBC Münsingen und Handball Grauholz lange ausgeglichen. In der zweiten Halbzeit brach Münsingen jedoch mit zunehmender Dauer ein und Grauholz konnte somit einen klaren 25 : 13-Sieg einfahren.
Herzogenbuchsee überraschte
Der erste Halbfinal der Junioren U17 schien auf dem Papier zum vornherein eigentlich klar. Der HV Herzogenbuchsee mit seinem Team aus der Meisterklasse stand der Elite-Mannschaft des TV Solothurn gegenüber. Trotz dieser 2 Klassen Unterschied versteckten sich die Oberaargauer allerdings nicht und legten wie die Feuerwehr mit 2 Gegenstosstoren zur 2 : 0 Führung los.
Solothurn verstand es danach aber seine Defensive zu verbessern und die Eigenfehler zu reduzieren und drehte das Spiel prompt zum 2 : 3. Danach folgten erstaunlicherweise sehr ausgeglichene 15 Minuten und in der 18. Spielminute konnte Herzogenbuchsee erneut mit 10 : 9 in Führung gehen.
Dies sollte dann aber die letzte Führung gewesen sein. Besonders der stark aufspielende Solothurner Torwart, der etliche Chancen zunichte machte, war der Grund für die nun befreit aufspielender Solothurner. So lagen sie zur Pause nun doch bereits mit 5 Längen in Front.
Wer in der zweiten Halbzeit jedoch ein Schaulaufen erwartete sah sich erneut enttäuscht. Zwar konnten sich die Solothurner zum Schluss mit 39 : 31 durchsetzen, müssen sich aber wohl den Vorwurf gefallen lassen, den Gegner unterschätzt zu haben. Zu nonchalant war ihr Auftritt in der Startviertelstunde.
Bern und Steffisburg schenkten sich nichts
Der abschliessende Halbfinal zwischen den Inter-Junioren des BSV Bern und dem U17-Elite-Team des TV Steffisburg zeigte sich wie erwartet als interessantester Match dieses Spieltages. Beiden Teams war anzusehen, dass sie nichts dem Zufall überlassen wollten, so stand beim BSV Bern mit Andrey Chernov der aktuelle U21-Nationaltrainer an der Seitenlinie.
Die erste Halbzeit war dennoch ausgeglichen. Steffisburg mit einem überragenden Torhüter und der BSV mit NLA-Power im Aufbau schafften den Pausenstand von 17 : 17.
In der zweiten Halbzeit zeigten sich dann aber die Resultate, welche die Zusammenarbeit von Steffisburg und Wacker Thun mit sich bringen. Die Steffisburger verfügen über ein klar breiteres Kader auf dem Elite-Niveau was ihnen mehr Luft verschaffte als der BSV Future Bern noch hatte. So waren die Berner schon früh in der zweiten Halbzeit gezwungen ihr Timeout zu nehmen. Trotzdem konnten sie nichts mehr ausrichten und der Titelverteidiger aus Steffisburg setzte sich schlussendlich verdient mit 37 : 29 durch.
Cupfinals am Sonntag, 28. März 2010 in Köniz
So stehen sich am 28. März 2010 in Köniz folgende Teams in den Cupfinals gegenüber:
- Junioren U15: TV Solothurn – Wacker Thun
- Juniorinnen U17: DHB Rotweiss Thun – Handball Grauholz
- Junioren U17: TV Solothurn – TV Steffisburg |